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Rasen mähen

Spindelmäher Vergleich Rasen mähen

Das Mähen des Rasens gehört zu den wichtigsten Maßnahmen für einen perfekten gepflegten und gesunden Rasen. Ein regelmäßiger Schnitt regt das Wachstum an und sorgt für einen breiten und dichten Wuchs. Zudem werden bei jedem Mähvorgang die Gräser wieder aufgerichtet, vor allem mit einem Spindelmäher, was für eine bürstenartige und gepflegte Rasenfläche sorgt. Als Dank erhält man eine nachhaltig dichte Grünfläche, die sehr schön aussieht und frei von Unkraut ist.


Der richtige Zeitpunkt zum Rasenmähen

Um deinen Rasen bestmöglich zu Mähen, empfehlen sich die Abendstunden. Denn für eine guten und sauberen Schnitt, sollte das Grün trocken sein. Wenn es nicht anders möglich ist, ist auch der Vormittag noch geeignet, aber zu früh sollte es nicht sein, da der Rasen sonst noch durch das Tau feucht ist. Auch zu spät am Vormittag, also eher Richtung Mittag, sollte man, gerade im Sommer, nicht mähen. Die heiße Mittagssonne versetzt den Rasen nämlich schon genug in Stress, da sollte man nicht noch mit dem Mäher für weitere Beanspruchung sorgen. Wie wir sehen, sind also die frühen Abendstunden am Besten geeignet, um den Rasen am schonensten zu Mähen.

Als nächstes sollte man natürlich noch auf die Uhrzeit achten. Denn in Deutschland gibt es eine Verordnung die das Rasenmähen regelt. An Werktagen, also Montag bis Samstag, ist das Mähen deines Rasens nur in der Zeit von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr erlaubt. An Sonn- und Feiertagen ist es ganz verboten.

Es gibt einige Geräten die besonders lautstark sind und deshalb einer gesonderten Regelung unterliegen. Dabei handelt es sich, unter anderem, um Freischneider mit Verbrennungsmotor, Grastrimmer/Graskantenschneider mit Verbrennungsmotor, sowie motorbetriebene Laubbläser/Laubsammler. Bei diesen Geräten ist die Nutzung nur in der Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr gesetzlich erlaubt. Mehr dazu erfährst du in unseren FAQ.

 

Wie oft sollte ich den Rasen mähen und welche Länge soll ich einstellen?

Im Frühling, also so im März bis April, solltest du mit dem Mähen wieder beginnen. Dann erwacht der Rasen nämlich aus seinem Winterschlaf und die Wachstumsphase beginnt wieder. Vor dem ersten Mähen des Jahres solltest du deine Grünfläche als Erstes einmal gründlich abharken. So entfernst du alle störenden Gegenstände wie Steine, Äste und sonstige Dinge die sich über den Winter auf deinem Rasen angesammelt haben. Zudem entfernst du durch das Abharken natürlich das ganze Laub des letzen halben Jahres. Diese Vorbereitung sollte gemacht werden, da sie den eigentlichen Mähvorgang erleichtert und das Messer bzw. die Spindel deines Mähers vor Beschädigung durch Gegenstände schützt. Nun kann das Gras geschnitten werden. Wir empfehlen hierfür einen Spindelmäher, da dieser einige Vorteile gegenüber eines herkömmlichen Sichelmähers hat und somit dein Rasen optimal und wesentlich sauberer geschnitten wird. In der Regel spricht man bei einem Nutzrasen, auf dem auch gesonnt, gespielt oder gegrillt wird, von einer idealen Halmlänge von 3 bis 5 cm. Handelt es sich bei dem Rasen um einen reinen Zierrasen, welcher nur schön aussehen soll und kaum genutzt wird, kann dieser ein wenig kürzer geschnitten werden. Man sollte aber darauf achten, den Rasen nicht zu kurz zu schneiden, denn ein zu kurzer Schnitt kann das Gras auch schädigen. Weniger als 2,5 cm ist also weniger zu empfehlen. Außerdem sollte für solch einen kurzen Schnitt der Rasen auch vorab gut in Schuss, kräftig und gesund und der Boden in einem guten Zustand sein. Ist der Boden nämlich vorher ungepflegt, ist es möglich, dass Wurzeln freiliegen und diese dann durch den kurzen Schnitt beschädigt werden.

Ist das letzte Mähen schon länger her oder wurde der Rasen im Herbst zu früh das letzte Mal gemäht und ist danach noch ein Stück gewachsen, wird empfohlen sich langsam an eine kürzere Schnittlänge heranzutasten. Zu viel Schnitt auf einmal kann den Rasen nämlich schaden. Ein Grund hierfür ist, dass sehr lange Grashalme im unteren Teil teilweise schon vertrocknet sind und nur noch der obere Teil grün ist. Wenn jetzt zu viel auf einmal abgeschnitten wird, wird der komplette grüne und gesunden Teil mit abgeschnitten und es bleiben braune oder kahle Stellen zurück. An diesen Stelle hat es Unkraut dann leichter, da dieses so mehr Licht und Platz erhält um sich auszubreiten. Deshalb ist es wichtig nicht mehr als die Hälfte auf einmal abzumähen. Besser sogar nur ein Drittel der Länge. Man spricht hier von der sogenannten Drittel-Regelung: ein Drittel der Blattmasse kann entfernt werden, zwei Drittel bleibt stehen. Wenn wir bei einem Nutzrasen eine gewünschte Länge von 4 cm nehmen, sollte dieser vor dem Schnitt also 6 cm lang sein, damit man ein Drittel davon, also 2 cm weg nehmen kann. Ist der Rasen länger, solltest die Kürzung auf zwei Vorgänge, mit mehreren Tagen Pause dazwischen, verteilen und dich so langsam an die gewünschte Länge herantasten.

Nun solltest du darauf achten, in der Hauptsaison, also von Frühling bis Herbst, deinen Rasen regelmäßig und in kurzen Abständen zu mähen. Einmal wöchentlich sollte hier der Anhaltspunkt sein. Bei einem Zierrasen empfiehlt sich sogar ein Schnitt zwei mal wöchentlich. Gerade im Frühjahr wächst das Grün nämlich sehr schnell. Zudem ist bei einem Zierrasen unbedingt ein Spindelmäher zu verwenden, da mit einem herkömmlichen Sichelmäher ein präzisen schneiden der Grashalme überhaupt nicht möglich ist. Genaueres dazu haben wir hier schon erläutert. In Trockenphasen kannst du die Schnitthäufigkeit bei Bedarf ein wenig verringern, da das Gras hier etwas langsamer wächst.

Vor der Winterruhe, also im Herbst, sollte der Rasen auf die optimale Schnitthöhe gebracht werden, um für den darauffolgenden Frühling nicht zu lang zu sein. Im Winter stellt der Rasen sein Wachstum ein und so hat man im Frühjahr, die Rasenlänge die man am Herbst hinterlassen hat. Zu spät kann der letzte Schnitt im Herbst eigentlich nie erfolgen, eher zu früh. Wenn das Wetter mild ist wächst der Rasen auch im November noch weiter und muss dementsprechend auch weiter gemäht werden. Erst wenn Frost droht beginnt der Winter und die Mähsaison ist beendet.


Rasenmähen mit oder ohne Grasfangkorb

Wenn du deinen Rasen regelmäßig pflegst und somit auch regelmäßig mähst, kannst du den Grasfangkorb weglassen und der Rasenschnitt kann direkt auf dem Rasen verbleiben. Dafür solltest du den Rasen aber bestenfalls mindestens zwei mal wöchentlich schneiden, damit die abgeschnittenen Spitzen nicht zu lang sind. Diese kleinen Spitzen zersetzen sich dann nämlich auf deinem Rasen und so bildet sich Humus. Humus versorgt deine Grünfläche einerseits auf natürliche Art mit Nährstoffen, wodurch du das Grün weniger Düngen musst. Andererseits sorgt es dafür, dass dein Rasen an heißen Tagen die Feuchtigkeit speichert und schützt ihn vor der Hitze. Bei diesem sogenannten Mulchschnitt ist es aber wirklich wichtig darauf zu achten, nur kurze Spitzen abzuschneiden und liegen zu lassen. Ansonsten verrotten diese zu langsam, halten den Rasen zu feucht und verhindert so den Luftaustausch. Mehr als ein bis maximal zwei Zentimeter sollte der Abschnitt also nicht sein, ansonsten solltest du doch lieber zum Grasfangkorb greifen. Auch sollte der Rasen beim Mulchschnitt trocken sein, um eine Klumpenbildung zu vermeiden. Denn Klumpen würden anfangen zu faulen und auch verhindern, dass das Gras genug Luft und Sonne bekommt.

Spindelmaher Vergleich Rasen düngen mähenFür einen Mulchschnitt gibt es entweder spezielle Mulchmäher*, welche das Schnittgut teilweise mit extra Messern nochmal zusätzlich zerkleinern. Oder aber man nimmt hierfür einen Spindelmäher. Dieser hat erstens viele Vorteile, ist umweltschonend, leise und schneidet den Rasen besser und gesünder als jeder andere Mäher auf dem Markt. Zweitens hat er für das Mulchen den großen Vorteil, dass dieser das Schnittgut gleichmäßig und locker verteilt hinten auswirft, wie auf dem Bild zu sehen ist. Dies verringert die Gefahr der Klumpenbildung erheblich. 

Solltest du deinen Rasen nicht so oft Mähen können oder hast du viel Unkraut auf der Grünfläche, welches vielleicht sogar schon blüht, ist es besser einen Fangkorb zu nutzen. Den Rasenschnitt mit Unkraut kannst du dann entweder auf den eigenen Komposthaufen* werfen oder in die Biotonne entsorgen. Da dieses Unkraut in dem Rasenschnitt Samen enthalten kann, solltest du es lieber nicht auf Beeten oder dergleichen verwenden, das sich sonst an diesen Stellen wieder neues Unkraut bildet. Befindet sich kein Unkraut dabei, kannst du den Grünschnitt als Mulch unter Sträuchern, Blumenbeeten oder Bäumen verwenden.

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